
Die für Nita Strauss bei Alice Cooper einspringende Orianthi ist nun selbst leider unpässlich, weswegen ein Guns N’ Roses-Veteran aushilft.
Nach ihrer Pop-Exkursion bei Demi Lovato ist Nita Strauss längst wieder fest in der Band von Alice Cooper. Bei einigen Live-Terminen in den USA ist die ehemalige The Iron Maidens-Gitarristin allerdings wegen ihrer Solotournee verhindert. Deswegen sollte eigentlich Orianthi, ihre Vorgängerin beim leidenschaftlich Golf spielenden Hard-Rocker, einspringen.
Wer hat noch nicht?
Die Australierin fällt nun leider auch aus, weswegen ein alter Bekannter aus dem Guns N’ Roses-Lager aushilft. Und zwar handelt es sich dabei um keinen Geringeren als Gilby Clarke. Der 62-Jährige fährt nun also von 31. Januar bis 17. Februar im Tour-Tross von Alice Cooper mit. Der Gitarrist stieg 1991 für Izzy Stradlin bei den „Gunners“ ein — während der Welttournee zum Doppelalbum USE YOUR ILLUSION I & II. Er blieb drei Jahre in der Band. Anschließend rockte Clarke unter anderem noch bei Slash’s Snakepit, Rock Star Supernova und Heart.
Während in der zugehörigen Pressemitteilung von Alice Cooper hierzu lediglich von „unvorhersehbaren Umständen“ die Rede ist, erklärt Oranthi ihren Ausfall selbst in den Sozialen Medien. So ist dieser gesundheitlich bedingt — die 40-Jährige hat sich offensichtlich verletzt. „Bedauerlicherweise habe ich einen Muskelfaserriss im Oberschenkel und eine Verletzung an meiner Hüfte. Ich bin mir nicht sicher, wann das passiert ist, aber der Schmerz, den ich fühle beziehungsweise fühlte, ist schlimm. Ich lasse es jetzt in Ordnung bringen.“
Weil seinen Taten zu lange her sind, kann die Staatsanwaltschaft keine Anklage gegen Marilyn Manson wegen sexuellen Missbrauchs erheben.
Marilyn Manson kann aufatmen. Der Staatsanwalt von Los Angeles hat bekanntgegeben, dass er keine Anklage gegen den Alternative-Metaller erheben wird. Mehrere Frauen — darunter die Schauspielerinnen — hatten dem 56-Jährigen unter anderem häusliche Gewalt und sexuellen Missbrauch vorgeworfen.
Leider verjährt
Wie das Branchenmagazin Billboard berichtet, sieht sich Nathan J. Hochman aufgrund der abgelaufenen Verjährungsfrist nicht dazu in der Lage, gegen Brian Warner (wie Marilyn Manson mit bürgerlichen Namen heißt), vorzugehen. „Wir haben festgestellt, dass die Anschuldigungen der häuslichen Gewalt außerhalb der Verjährungsfrist liegen, und wir Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs nicht komplett zweifelsfrei beweisen können“, heißt es auf der Website des Staatsanwalts. Während die Anwälte des Schock-Rockers zufrieden sind und dies als Beleg für die Unschuld ihres Mandanten werten (siehe Billboard), stellen Wood und Bianco die Lage anders dar.
„Meine Anwälte und ich wurden von der Staatsanwaltschaft und der Polizeibeamten, die in diesem Fall ermittelt haben, verständigt, dass es zwingendes Beweismaterial gibt, um unsere Behauptungen zu unterstützen, aber die Verjährungsfrist schützt viele der Verbrechen davor, verfolgt zu werden“, schreibt Evan Rachel Wood in den Sozialen Medien. Die USA hat mit dem Phoenix Act zwar bereits ein Gesetz, das diese Verjährungsfrist aushebelt, jedoch nicht für Fälle gilt, die sich vor dem Erlass des Gesetzes zugetragen haben.
Des Weiteren hat sich ebenfalls Esmé Bianco zu Wort gemeldet. „Während ich von der Entscheidung des Staatsanwalts, keine Anklage gegen Brian Warner zu erheben, zutiefst enttäuscht bin, bin ich traurigerweise nicht überrascht“, drückt es die einstige Freundin von Marilyn Manson aus. „Strafverfolgung sieht sich oft unüberwindbaren Hürden ausgesetzt. Brian Warner sage ich nur dies: Indem du mich durch die Hölle geschleift hast, habe ich die unaufhaltsame Macht meiner eigenen Kraft entdeckt. Ich habe gelernt, wie stark, tapfer und mutig ich wirklich bin. So bin ich als Phoenix aus der Asche, die du von meinem Leben hinterlassen hast, wieder auferstanden. Du kennst auch die Wahrheit. Und du sollst mal versuchen, damit deinen Frieden zu machen.“
Sebastian Bach gibt bei seinen Liveshows immer Vollgas – auch wenn ihm sein Körper allmählich einen Strich durch die Rechnung macht.
Das Alter macht vor niemandem Halt. Ex-Skid Row-Frontmann Sebastian Bach ist für seine energiegeladenen Auftritte bekannt. Doch mit inzwischen 56 Lenzen ist das nicht mehr so einfach wie mit Mitte zwanzig. Dies muss sich Bach auch immer wieder eingestehen, wenngleich es nicht leichtfällt und er dennoch sein Bestes gibt. Im Come On Over-Podcast sprach er jüngst über die körperlichen Anforderungen.
„Nun, ich muss es körperlich zurücknehmen, um ehrlich zu sein. Diesen Headbanging-Scheiß kann ich nicht mehr. Und ich habe diese Sache, bei der ich auf die Bühne gehe und mein Gehirn sagt: ‚Sei kein Weichei! Geh da raus und tritt ihnen in den Arsch.’“ Außerdem: „Wenn ich auf der Bühne stehe, weiß ich nicht warum, aber ich habe dort oben keine Schmerzen“, erklärt er weiter. Habe er beispielsweise Schmerzen im Knöchel, „sage ich mir: ‘Niemand ist hier, um deinen verdammten Knöchel zu sehen! Niemanden kümmert dein Knöchel.’“
Zeiten ändern sich
Und so gebe er stets Vollgas und ignoriere die Stimme in seinem Kopf, die sagt: „Deine Schulter ist dir doch egal, oder? Dein Rücken ist dir egal; dein Nacken ist dir egal. Nun, weißt du was? Du wirst dich heute Nacht darum kümmern. Und wenn du morgen aufwachst, wird dein Nacken steif sein.“
Im vergangenen Mai sprach Sebastian Bach bereits mit Eddie Trunk von SiriusXM über eine Verletzung, die er sich während einer Tournee durch Lateinamerika zugezogen hatte. Auch wenn die „Shows unglaublich“ waren, so gab es im Anschluss schlechte Nachrichten: „Die Tage des Headbangens sind für mich vorbei.“ Nach etwa sechs Auftritten, bei denen er alles so gemacht habe wie sonst auch, war er anschließend „fünf Tage wie gelähmt.“ Eine Situation, mit der sich der Sänger schwertut, „weil es sich anfühlt, wie Gene Simmons, der ohne Make-up auf die Bühne geht. Das ist Teil meiner Show. Aber was kann man tun?“
Eigentlich hatten Anthrax gehofft, ihr neues Album Anfang dieses Jahres veröffentlichen zu können. Nun wird jedoch ein neues Zeitfenster angepeilt.
Neun Jahre ist es her, dass Anthrax ihren letzten Langspieler FOR ALL KINGS veröffentlicht haben. Entsprechend gespannt warten Fans auf neue Musik. Ursprünglich war Ende 2024 für den Release vorgesehen, dann Anfang 2025. Vergangenen September erklärte Gitarrist Scott Ian im Gespräch mit Guitar World, warum es zu Verzögerungen kommt: „Wir nehmen uns Zeit und überstürzen nichts, weil wir wollen, dass es genau so ist, wie wir es haben wollen.“
Nun sprach Bassist Frank Bello mit American Musical Supply über seinen neuen Bass und die Pläne der Band für die kommenden Monate: „Es ist schon eine Weile her. Aber wir haben ein neues Anthrax-Album“, beginnt er seine Ausführungen. Obendrein verrät er gleich noch das Zeitfenster für die anstehende Veröffentlichung: „Die Platte soll im September oder Oktober erscheinen. Also haben wir große Tourneepläne. Wenn man Anthrax kennt, weiß man, was wir tun – wir sind eine ganze Weile unterwegs. Im Moment sind einige sehr große Shows geplant, über die ich noch nicht sprechen kann.“
Aufregung pur!
Bei Bello steigt die Vorfreude offenbar beinahe ins Unermessliche, denn „2025 ist DAS Jahr.“ Dann schwärmt er nochmals von seiner neuen Errungenschaft und meint: „Dieser Bass wird einen langen Weg zurücklegen und ich kann es einfach nicht erwarten. Ich kann es nicht erwarten, weil ich weiß, was ich auf der Bühne habe. Ich bin sehr aufgeregt deshalb.“
Da es in diesem Interview vorwiegend um das Instrument geht, hat Frank Bello leider nichts weiter zum kommenden Album durchsickern lassen. Jedoch verriet sein Kollege Scott Ian vor ein paar Monaten: „Mit den Songs, die wir geschrieben haben, könnten wir eine Platte mit neun oder zehn Songs zusammenstellen, die thrashiger wäre als alles, was wir seit Langem gemacht haben. Aber es könnte auch ein vollkommen anderes Album werden – je nachdem, welche Songs wir auswählen. Und ich weiß, in welche Richtung ich tendiere. Wir sind uns alle einig: Diese Platte soll wie ein Schlag ins Gesicht werden.“
Das letzte Studioalbum von Mercyful Fate liegt schon viele Jahre zurück. Gut, dass inzwischen an neuem Liedgut gearbeitet wird.
Im Januar 2024 nahm Becky Baldwin Joey Veras Platz bei Mercyful Fate ein. Kurz darauf verriet die Bassistin bereits, dass das mit Spannung erwartete Album langsam, aber sicher Fortschritte macht. Der letzte Langspieler von Mercyful Fate erschien 1999. Danach hat sich Frontmann King Diamond vorrangig seinem Soloprojekt gewidmet, wenngleich auch hier einige Jahre keine neuen Songs veröffentlicht wurden. Dieses Jahr soll es nun soweit sein.
Erst vergangenen November sprachen King Diamonds Gitarrist Andy LaRocque und Bassist Pontus Egberg mit dem kanadischen Magazin The Metal Voice. Dort erklärten sie, dass das Album diesem Frühjahr fertiggestellt werden soll und der Plan ist, „es kurz nach der europäischen Sommer-Festivaltour 2025 zu veröffentlichen.“
Erst King Diamond, dann Mercyful Fate
Nun gab Becky Baldwin ein Update, wie es bezüglich der Mercyful Fate-Platte aussieht. Auch sie sprach mit The Metal Voice und gab zu Protokoll: „Es befindet sich derzeit in einer Art Demoprozess. Instrumental ist es größtenteils vorhanden. Der nächste Schritt besteht darin, dass King daran arbeitet. Aber er wird dieses Jahr hoffentlich auch das King Diamond-Album herausbringen. Es sollte dieses Jahr erscheinen, und dann wird er eine Europatournee machen. Und dann ist es Zeit für Mercyful Fate. Es wird so, als ob es einen Befehl gibt, dass die Dinge passieren müssen.“
Baldwin hofft, dass sie „dieses Jahr mit der Fertigstellung des Albums beginnen, zum Beispiel in Bezug auf die Texte. ‘The Jackal Of Salzburg’, der neue Song, wurde bereits live aufgeführt. Er wird auch auf dem Album sein. King hat mit der Demoversion, an der er gearbeitet hat, einige wirklich erstaunliche Dinge geschafft.“ Weiterhin ist sie guter Dinge, dass „gegen Ende des Jahres hoffentlich einige Singles veröffentlicht werden. Oder wenn nicht, dann nächstes Jahr.“
Auf Arbeitstitel oder Textkonzepte angesprochen, erklärt die Bassistin: „Ich werde nichts verraten. Ich fühle mich nicht qualifiziert, solche Informationen preiszugeben.“ Sie verrät einzig: „Es gibt Lieder mit Namen, es gibt Konzepte. Ich werde dir nicht das kleinste Riff vorsingen, aber es gibt Riffs.“
Orange Goblin verkünden, dass sie sich nächstes Jahr auflösen wollen. Zuvor soll allerdings noch ihr Jubiläum gebührend begangen werden.
Das hat wohl niemand kommen sehen. Orange Goblin haben jüngst ihre Band-Auflösung verkündet. Jedoch soll diese erst 2026 erfolgen, da dieses Jahr noch der 30. Geburtstag des britischen Stoner-Quartetts gefeiert werden soll. In den Sozialen Medien kündigen sie nun die Termine der finalen Shows an und geben ein ausführliches Statement zur kollektiven Entscheidung ab.
„Während Orange Goblin in das 30. Jahr ihres Bestehens starten, haben wir gemeinsam beschlossen, dass das Jahr 2025 unser letztes sein wird. Vielleicht nicht für immer, und wer weiß, was in der Zukunft noch alles möglich sein könnte. Es waren wilde 30 Jahre, in denen wir einige unglaubliche Erfahrungen gemacht haben und uns magische Erinnerungen geblieben sind.“ Dafür und für die Möglichkeit, die Welt zu bereisen, seien sie überaus dankbar.
Kein Plan, keine Kompromisse
Weiterhin schreiben Ben Ward und Co.: „Die Band haben wir gegründet, ohne eine wirkliche Vorstellung davon zu haben, was aus ihr werden würde. Wir begannen als gelangweilte Teenager mit einer gemeinsamen Liebe zu Heavy Metal, Classic Rock und Punk Rock.“ Auch seien sie nie „Kompromisse eingegangen, um in eine bestimmte Szene zu passen. Und wir haben das Gefühl, dass wir ein starkes Vermächtnis von zehn Studioalben hinterlassen, von denen jedes ein Meilenstein ist, der genau markiert, wo wir an jedem Punkt unserer Reise waren. Darauf sind wir mächtig stolz.“
Zu den Gründen für die Entscheidung schreibt die Band: „Es war für keinen von uns eine leichte Entscheidung. Wir haben alle 30 Jahre unseres Lebens in diese unglaubliche Band gesteckt, aber wir haben das Gefühl, dass jetzt der richtige Zeitpunkt ist, um uns auf unsere Familien und andere Interessen außerhalb der Band zu konzentrieren.“ Dennoch betonen Orange Goblin, dass sämtliche Auftritte und alles, was sonst noch für 2025 geplant ist, wahrgenommen wird. Abschließend bedanken sie sich noch bei allen, die sie auf ihrem Weg begleitet haben.
Erst vergangenes Jahr haben Orange Goblin ihr zehntes Studioalbum veröffentlicht. SCIENCE, NOT FICTION hängte seinerzeit jegliche Konkurrenz ab und wurde von der Redaktion im Juli 2024 zu Album des Monats gekürt.
Das letzte Album der Technical Death Metal-Pioniere Atheist ist 15 Jahre alt. Nun melden sie sich zurück und haben ein gut gefülltes Jahr vor sich.
Atheist wurden 1988 von Kelly Shaefer und Schlagzeuger Steve Flynn gegründet und gelten heute als Pioniere des Technical Death Metal. In einem neuen Interview mit Altars Of Metal spricht Frontmann Shaefer über die Pläne der Band für die nächsten Monate. „Wir haben ein sehr volles Jahr vor uns,“ erzählt er. „In ein paar Wochen reisen wir gemeinsam mit unseren Freunden Cryptopsy nach Südamerika. Dann haben wir eine Tournee in Nordamerika, die noch gar nicht angekündigt ist. Wir haben auch vor, im Juni nach Japan und Neuseeland zu kommen und im September dann nach Europa, bevor wir im November noch eine US-Tournee anschließen.“ Für die ausgehungerten Fans, die seit 15 Jahren auf neues Material warten, hat er eine gute Nachricht: „Irgendwann dazwischen werden wir komponieren.“
Neues Atheist-Album in Reichweite
2010 erschien JUPITER, das letzte Werk der US-Amerikaner. Über den Nachfolger erzählt Shaefer: „Wir haben schon ungefähr sechs neue Lieder geschrieben. Das ist das erste Material seit vielen Jahren – 15, um genau zu sein. Es haut mich um. dass JUPITER schon ein Teenager ist. Es fühlt sich an, als hätten wir es erst vor einer Minute veröffentlicht.“
Es gibt einen guten Grund für die lange Durststrecke, erzählt der Sänger: „Wir hatten viele rechtliche Probleme in den letzten sieben Jahren, deswegen konnten wir keine neue Musik machen. Falls sich jemand wundert, warum so lange nichts kam: Das liegt am Business. Wir arbeiten sehr hart daran, alles zu klären. Aber während das alles passiert, schreiben wir neue Musik und haben Spaß daran.“ Er fasst zufrieden zusammen: „Ich kann es gar nicht genug sagen: Ich liebe die Jungs in meiner Band einfach. Sie haben so eine Liebe zum Detail, dass ich es gar nicht abwarten kann, mit ihnen zu touren!“
Das Warten hat bald ein Ende. Cradle Of Filth haben nun endlich das offizielle Datum für ihre kommende Veröffentlichung bekanntgegeben.
2024 ließ Dani Filth mehrfach durchsickern, dass das 14. Studioalbum von Cradle Of Filth diesen Frühjahr erscheinen soll. Nachdem vergangenen Oktober bereits die erste Single-Auskopplung ‘Malignant Perfection’ veröffentlicht wurde, präsentieren die Briten jetzt die neue Single ‘To Live Deliciously’. Und damit nicht genug! Auch die heißersehnte Platte hat einen Namen und ein Datum: THE SCREAMING OF THE VALKYRIES ist ab dem 21. März 2025 erhältlich und folgt damit auf das 2021 erschienene EXISTENCE IS FUTILE.
Zu ‘To Live Deliciously’ erklärt Frontmann Dani Filth: „Der Song handelt von der Feier des Lebens. Davon, sich allem hinzugeben, frei von den Konformitäten, von Religion, Mode oder Staat. Frei von Schuld und Zwang. So, wie es die Natur vorgesehen hat. Man könnte es als einen hedonistischen Lebenscode lesen. Und zwar ein positiver, wenn er nicht auf Kosten oder zum Leid anderer geht. Sich einfach am ‚Sein‘ zu erfreuen. Lebendig und frei zu sein im Hier und Jetzt.“
Fortschritte
Über das neue Album verriet Filth im letzten Jahr gegenüber Heavy schon ein wenig: „Es ist ein Fortschritt im Vergleich zur letzten Platte. Ich kann nicht zu viel darauf eingehen. Egal, was ich sage, es wird den Titeln nicht wirklich gerecht werden. Von der Stimmung her hat es etwas von DUSK… AND HER EMBRACE (1996). Es ist eine aggressive und eingängige Platte. Ja, es ist einfach etwas, das unseren Fans wirklich gefallen wird. Wir haben sehr hart daran gearbeitet. Und es ist sehr schwierig, über etwas zu sprechen, in dem so viel steckt.“
Der gemeinsame Song mit Ed Sheeran wird jedoch nicht auf THE SCREAMING OF THE VALKYRIES zu finden sein. Dieser soll irgendwann veröffentlicht werden, „weil wir nicht wollen, dass es die Platte in den Schatten stellt. Aber wir werden es veröffentlichen. Ursprünglich wollte jeder, dass wir es mit großem Tamtam herausbringen. Aber Eds Management war davon nicht begeistert. Wir sind uns nicht ganz sicher, wie es ablaufen wird, aber es ist fertig, gemischt und steht irgendwo im Regal.“ Es sei „verdammt fantastisch“, fügt der Cradle Of Filth-Chef im Interview mit dem britischen Metal Hammer noch hinzu. „Aber nur eine Handvoll Leute hat es tatsächlich gehört. Noch nicht einmal meine Mutter hat es gehört.“
In einem neuen Interview mit Metal Pilgrim sprach Dream Theater-Schlagzeuger Mike Portnoy über Nicko McBrains Entscheidung, nicht mehr mit Iron Maiden die Welt zu bereisen. Auf einem Social Media Account lud Portnoy einen Post hoch, unter dem er schrieb, er sei „schockiert“ über McBrains Rente.
Nun wurde er gefragt, ob er „schockiert“ über die Entscheidung von Nicko sei oder eher der Band, trotz allem weiter zu spielen. Mike Portnoy antwortete: „Es ging mir mehr darum, dass Nicko einen Schritt zurück macht. Für mich war es einfach traurig, dass er diese Entscheidung getroffen hat. Ich meine, Nicko ist seit 30 Jahren ein guter Freund von mir, deswegen war es schwierig für mich, zu sehen, was für Probleme Nicko dabei hatte, die Entscheidung zu treffen.“
Großer Respekt für Iron Maiden
„Natürlich verstehe ich, dass Iron Maiden weitermachen. Sie sind eine gigantische Band, haben sich einen globalen Markennamen aufgebaut und spielen in Stadien rund um den Globus. Ich verstehe, dass dieses große Erbe weitergeführt werden muss. Da er bislang nur sagte, dass er nicht mehr auf Tournee geht, hoffe ich, dass er weiter ein Teil der Band ist und Musik mit den Jungs macht. Nur eben mit limitierten Kapazitäten. Egal, was passiert, ich wünsche ihm das Beste, weil er ein guter Freund von mir ist“, fasst der Schlagzeuger zusammen. „Ich möchte, dass er sich körperlich gut fühlt. Wenn das bedeutet, dass er die Sticks zur Seite legen muss und zu Hause bleibt, dann wünsche ich ihm alles Gute.“
Doro ist eine Legende des Heavy Metal im Allgemeinen und natürlich auch im Besonderen eine Ikone des sonischen Stahls aus deutschen Landen. Insofern dürfen wir uns alle für die „Metal-Queen“ freuen. Denn die 60-Jährige wurde unlängst für den Startschuss ihrer Soloaktivitäten geehrt. So bekam die einstige Warlock-Frontfrau in Berlin die Goldene Schallplatte für ihr Solodebütalbum FORCE MAJEURE überreicht.
Höhere Gewalt
Die Scheibe kam zwar bereits 1989 auf die Märkte dieser Welt — aber was lange währt, wird bekanntlich gut. Die Lobhudelei der Plattenfirma Universal Music liest sich wie folgt: „Zahlreiche Awards und Auszeichnungen sprechen für sich: In den Vereinigten Staaten wurde sie in die ‘Hall Of Heavy Metal History’ aufgenommen und mit dem ‘Metal Goddess Legend Award’ in Las Vegas geehrt. In England verdiente sich DORO PESCH die ‘Legend’- und ‘Angel Of Rock’-Awards. In Deutschland erhielt sie unter anderem den Echo und wurde mehrfach für ihr Lebenswerk ausgezeichnet. Jetzt kann sie eine weitere Auszeichnung als Teil ihrer umfangreichen Kollektion ihr Eigen nennen.
Im deutschen Universal Music-Office in Berlin wurde der Metal-Queen eine Goldauszeichnung für mehr als 250.000 verkaufte Exemplare von FORCE MAJEURE überreicht. Als spezielle Überraschungsgäste waren der frühere Phonogram-Label-Chef Louis Spillmann und ihre damalige Produktmanagerin Bettina Spillmann mit von der Partie. Ebenfalls mit dabei: Ihr Manager Holger Koch (Flying Dolphin Entertainment), ihr Social-Media-Manager Jan Jaedike sowie Doros Universal Catalogue-Domestic-Team. Doro hat in ihrer 40-jährigen Karriere über 3500 Konzerte in über 60 Ländern absolviert.