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Killswitch Engage arbeiten mittlerweile länger als erhofft an ihrer neuen Platte. Sänger Jesse Leach erklärt nun in einem Radio-Interview, warum.

Killswitch Engage-Sänger Jesse Leach hat in einem Interview mit Primordial Radio erklärt, warum die Band momentan nicht auf großer Tournee ist und weshalb das neue Album schon so lange in Arbeit ist.

Er sagt: „Das Album hat Priorität, und es braucht wesentlich länger, als wir alle erwartet haben. Wir haben viele Qualitätskontrollen, um sicherzustellen, dass es neu ist und wir uns nicht wiederholen. Der Prozess ist ein bisschen mühsam, aber auch nötig, weil wir nichts veröffentlichen wollen, bei dem die Leute nur sagen: ‚Schon wieder ein Killswitch-Album, na und?‘“

Leach würde gerne mal wieder in Europa und dem Vereinigten Königreich spielen: „Ich vermisse es, dort zu spielen. Ich vermisse die Zuschauer, ich vermisse die Kultur, ich vermisse die Leute, ich vermisse meine Freunde, die ich seit vier oder fünf Jahren nicht mehr gesehen habe.“

Er erklärt weiter: „Es wird schön, kurz rüberzukommen, aber ich kann es kaum erwarten, das Album fertigzubekommen und dann auf eine richtige Tournee zu gehen. Das wird aber nicht so bald passieren.“

Die Metalcore-Band ist noch nicht ganz im Endstadion des Albums angekommen: „Wir festigen gerade viel, aber es gibt noch immer ein Hin und Her, wir schauen uns verschiedene Teile an und schreiben die Musik neu. Ich schau mir auch die Lyrics noch mal an.“

Der Songwriter hat einiges bereits umgeschrieben: „Wir haben uns in einem Meeting zusammengesetzt, und jeder hat zu allem seinen Input gegeben, ich habe Notizen gemacht. Ich glaube, das ist sogar das erste Mal, dass wir das so gemacht haben. Ich bin davon überzeugt, dass wir an diesem Punkt in unserer Karriere die Köpfe zusammenstecken müssen, um sicherzugehen, dass dieses Album eine gute Darstellung von uns ist.“

Seit ATONEMENT (2019) hat sich viel getan, Killswitch Engage haben also viel Material zu verarbeiten auf der neuen Scheibe. Leach meint: „Erst wollte ich etwas Heilendes veröffentlichen, etwas, das den Leuten hilft, mit allem klarzukommen.“
Der Plan ging laut dem Sänger nicht auf: „Es hat sich jetzt schnell in Wut und Frustration umgewandelt, nachdem ich die großen Täuschungen und die Probleme der Menschheit gesehen habe. Ich habe mehr kehrtgemacht in Richtung dunklere Themen als, erhofft. Ich glaube aber, dass es wichtig ist… Als ich mir gegenüber ehrlich geworden bin, habe ich gemerkt, dass es viel gibt, worüber man angepisst sein kann, und vielleicht ist das die richtige Richtung und eine gute Art damit umzugehen.“

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